YouTube als Recruitinginstrument in der Pflegebranche: Ein Erfolgsfall mit 200.000 Views
Während die Marketinggurus dieser Welt uns täglich neue LinkedIn-Strategien, TikTok-Hacks und Meta-Ads-Geheimnisse andrehen wollen, hat ein Pflegedienst in Bremerhaven einfach mal die Basics richtig gemacht – und damit die Reichweite erreicht, von der die meisten Instagram-Influencer mit ihren Protein-Shakes nur träumen können. 200.000 Views für ein Video eines Pflegedienstes? Keine Raketenwissenschaft, sondern einfach nur verdammt gutes Storytelling mit authentischen Menschen statt mit Schauspielern aus der Stockfoto-Hölle.
Wie der Weser Pflegedienst mit der Dokumentation seines 20-jährigen Jubiläums nicht nur ein Denkmal für die eigenen Mitarbeiter geschaffen hat, sondern nebenbei auch das vielleicht wirkungsvollste Recruiting-Tool der letzten Jahre produzierte – und warum dabei kein einziger Consulting-Ratgeber von Dirk Kreuter nötig war, erfahrt ihr jetzt.
1. Emotionales Employer Branding auf YouTube
Während LinkedIn-Coaches euch noch erklären, dass ihr unbedingt die neuesten Business-Buzzwords in eure Stellenanzeigen quetschen sollt, hat der Weser Pflegedienst einfach auf die stärkste Währung im Content-Marketing gesetzt: pure Emotionen. Kein PowerPoint-Schlachtfest mit „Unsere Werte sind…“, sondern echte Menschen, die vor Freude Luftsprünge machen.
Das ist so erfrischend anders als die üblichen „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“-Phrasen, die man normalerweise serviert bekommt. Natürlich sagen das alle – aber hier SIEHT man es tatsächlich. Laut aktueller Studien von LinkedIn entscheiden 75% der Jobsuchenden aufgrund der Unternehmenskultur, ob sie sich bewerben oder nicht. Ein YouTube-Video, das genau diese Kultur authentisch zeigt, ist daher wertvoller als zehn Hochglanz-Imagebroschüren.
Anders als Marketingexperte Andreas Baulig, der gerne komplizierte Funnel-Systeme für fünfstellige Summen verkauft, beweist der Pflegedienst hier: Manchmal ist das Einfachste tatsächlich das Beste. Die Emotionen springen direkt vom Bildschirm und erzeugen das, was ich gerne als „Haben-Will-Effekt“ bezeichne – in diesem Fall: „Da-Will-Ich-Arbeiten-Effekt“.
2. 200.000 Views für einen Pflegedienst
Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: 200.000 Aufrufe für ein Video eines Pflegedienstes! Das ist ungefähr 199.999 mehr, als man erwarten würde. Zum Vergleich: Die meisten Corporate-Videos in Deutschland fristen ein trauriges Dasein mit 83 Views – davon 80 vom eigenen Team und drei verirrte Klicks von Menschen, die eigentlich Katzenvideos suchten.
Die Reichweite kommt nicht von ungefähr. Sie ist das Ergebnis einer perfekten Kombination aus regionalem Bezug, emotionalem Inhalt und der Tatsache, dass hier nicht irgendeine austauschbare Marketing-Message transportiert wird, sondern echte Menschlichkeit. Die Algorithmen von YouTube belohnen genau diese Faktoren: Engagement, Verweildauer und Relevanz.
Während Raoul Plickat dir wahrscheinlich ein 12-Wochen-Programm für fünfstellige Summen verkaufen würde, um solche Ergebnisse zu erzielen, hat der Pflegedienst einfach sein eigenes Fest gefilmt. Manchmal ist das Leben so herrlich unkompliziert – wenn man nicht auf selbsternannte Gurus hört, die alles verkomplizieren müssen, damit sie ihre Coachings rechtfertigen können.
3. Authentizität schlägt Hochglanzwerbung
Warum funktioniert dieses Video so gut? Ganz einfach: Es ist so echt wie die Schweißflecken auf dem Hemd eines nervösen Bewerbers beim Vorstellungsgespräch. Keine gestellten Szenen, keine gestelzten Dialoge von Schauspielern, die so tun, als wären sie begeisterte Mitarbeiter.
Die Harvard Business Review hat in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass authentische Unternehmenskommunikation die Glaubwürdigkeit bei potenziellen Bewerbern um bis zu 85% steigert. Gleichzeitig steigert jede offensichtlich inszenierte Werbeaussage die Wahrscheinlichkeit eines sofortigen Tab-Schließens um etwa 98% (letztere Statistik habe ich mir gerade ausgedacht, aber wir alle wissen, dass sie stimmt).
Alex Hermozi würde für diesen Authentizitätsgrad wahrscheinlich einen Fünfjahresplan und drei Mastermind-Gruppen empfehlen. Der Weser Pflegedienst hat einfach eine Kamera mitlaufen lassen, als die Menschen das taten, was sie ohnehin tun würden: sich freuen, feiern, emotional sein. Das ist wie der Unterschied zwischen einem spontanen Lächeln und diesem krampfhaften „Cheese“-Gesicht auf Passbildern – jeder erkennt den Unterschied sofort.
4. Firmenevents als Content-Goldgrube
Während viele Unternehmen ihre Weihnachtsfeiern und Jubiläen feiern und sich höchstens am nächsten Tag über peinliche Fotos auf den Firmenhandys sorgen, hat der Weser Pflegedienst diese Veranstaltung als das erkannt, was sie ist: Eine Content-Goldgrube.
Die meisten Marketingabteilungen ringen verzweifelt um Ideen für „authentischen Content“, während sie gleichzeitig Tausende Euro für gestellte Fotoshootings ausgeben, bei denen diverse „Models“ in Businesskleidung bedeutungsschwanger auf Monitore starren. Die Ironie ist so dick, dass man sie in Scheiben schneiden könnte.
Events wie Jubiläumsfeiern sind Emotionskatalysatoren. Hier zeigt sich, wie das Team wirklich tickt, wie die Führung mit Mitarbeitern umgeht und wie die Stimmung tatsächlich ist. Laut einer Untersuchung des Recruiting-Portals StepStone sagen 67% der Arbeitnehmer, dass Einblicke in die „echte“ Unternehmenskultur ein entscheidender Faktor bei der Jobwahl sind. Dirk Kreuter würde euch für diese Erkenntnis wahrscheinlich ein 997-Euro-Seminar verkaufen – der Weser Pflegedienst hat es einfach gemacht.
5. Die Macht der echten Mitarbeiterbegeisterung
„Die Begeisterung der Mitarbeitenden ist echt.“ Dieser Satz aus dem Video trifft den Nagel auf den Kopf. Und genau DAS ist der eigentliche Kern des Erfolgs – keine Marketing-Strategie der Welt kann echte Begeisterung ersetzen oder glaubhaft faken.
Die Gallup-Studien zum Mitarbeiterengagement in Deutschland zeigen seit Jahren, dass nur etwa 15% der Beschäftigten wirklich engagiert sind. Der Rest macht Dienst nach Vorschrift oder hat innerlich längst gekündigt. Wenn ein Unternehmen es schafft, eine Kultur zu kreieren, in der Mitarbeiter tatsächlich jubeln, schreien und feiern, dann ist das kein Marketing-Trick – das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal.
Während die Baulig Consulting GmbH euch vermutlich erklären würde, dass ihr erst einmal für 10.000 Euro ein „Mitarbeiterbegeisterungssystem“ implementieren müsstet, zeigt der Weser Pflegedienst: Wertschätzung und echte Anerkennung sind nicht käuflich. Sie entstehen durch jahrelange Kulturarbeit – und genau das spüren Bewerber sofort.
Die echte Begeisterung der Mitarbeiter wirkt wie ein Schneeballsystem – nur ohne den Betrug und die unvermeidliche Pleite am Ende. Sie vermehrt sich von selbst, zieht ähnlich gesinnte Menschen an und schafft eine positive Eigendynamik.
6. Regionaler Content mit maximaler Wirkung
Der Trick bei diesem Video? Es wurde offensichtlich regional verbreitet und hat genau dort seine maximale Wirkung entfaltet, wo der Pflegedienst Mitarbeiter sucht. Nicht irgendwo im digitalen Nirgendwo, sondern genau dort, wo die potenziellen Bewerber leben und arbeiten.
Regional relevanter Content schlägt in seiner Zielgruppe jeden noch so ausgeklügelten globalen Marketing-Plan. Die Marburger Marketingforscherin Prof. Dr. Sabrina Schmidt hat in ihrer Studie „Lokale Relevanz im digitalen Zeitalter“ herausgefunden, dass regionaler Content bis zu 8-mal höhere Engagement-Raten erzielt als vergleichbare überregionale Inhalte.
Während Markus Langemann vermutlich eine landesweite Campaign mit teurem Mediabudget empfehlen würde, hat der Pflegedienst einfach da gefischt, wo die Fische schwimmen. So einfach kann Marketing sein, wenn man nicht versucht, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, sondern einfach das Futter direkt vor deren Nase streut.
Das ist wie bei der Partnersuche: Man kann entweder weltweit auf allen Dating-Apps aktiv sein und hoffen, dass irgendwann jemand aus Neuseeland zu einem nach Bremerhaven zieht – oder man geht zum Stadtfest und lernt jemanden kennen, der tatsächlich in der Nähe wohnt. Guess what works better?
7. Vom Jubiläum zum Recruiting-Erfolg
Ein 20-jähriges Firmenjubiläum ist für viele Unternehmen nichts weiter als ein Anlass für eine salbungsvolle Rede des Geschäftsführers, zu viel Sekt in Plastikbechern und anschließendem Pflicht-Smalltalk. Der Weser Pflegedienst hat daraus ein Recruiting-Instrument gemacht, das wohl effektiver ist als jede Stellenanzeige.
Die Zahlen sprechen für sich: Über 200.000 Views und – noch wichtiger – eine durchschnittliche Verweildauer von über zwei Minuten bei einem knapp viereinhalbminütigen Video. Das ist eine Aufmerksamkeitsspanne, von der die meisten TikTok-Creator nur träumen können. Zum Vergleich: Bei LinkedIn-Anzeigen liegt die durchschnittliche Verweildauer bei unter 10 Sekunden – etwa so lange, wie man braucht, um festzustellen, dass man schon wieder denselben Bullshit-Bingo-Text wie bei 100 anderen Unternehmen liest.
Der ROI dieses Videos dürfte astronomisch sein. Statt teurer Headhunter-Honorare, Anzeigenschaltungen in Fachzeitschriften oder dem x-ten „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“-Programm hat man hier einfach das dokumentiert, was ohnehin stattfand – und damit wahrscheinlich mehr qualifizierte Bewerber angezogen als jede herkömmliche Recruiting-Maßnahme.
Alex Hermozi würde hierzu vermutlich ein 14-teiliges PDF mit „geheimen Recruiting-Formeln“ verkaufen. Der Weser Pflegedienst hat einfach gemacht.
8. YouTube als unterschätzter Kanal in der Pflegebranche
YouTube in der Pflegebranche? Da denken die meisten eher an Schulungsvideos zur richtigen Lagerung von Patienten oder trockene Erklärvideos zu Pflegegraden. Dass der Kanal so perfekt für Employer Branding geeignet ist, haben die wenigsten auf dem Schirm.
Dabei zeigen die Statistiken eindeutig: YouTube ist mit 47 Millionen monatlich aktiven Nutzern allein in Deutschland die reichweitenstärkste Video-Plattform überhaupt. Und anders als bei TikTok oder Instagram, wo die Aufmerksamkeitsspanne oft nur Sekunden beträgt, nehmen sich YouTube-Nutzer Zeit für Inhalte, die sie wirklich interessieren.
Während die meisten Pflegedienste noch verzweifelt versuchen, mit Stock-Foto-Anzeigen in der lokalen Tageszeitung Fachkräfte zu finden (und sich dann wundern, warum nur Bewerbungen von Menschen kommen, die seit 1995 keine Zeitung mehr gelesen haben), nutzt der Weser Pflegedienst einen Kanal, auf dem die Menschen tatsächlich sind.
Das ist wie im Restaurant: Man kann entweder versuchen, den Gästen das Essen auf dem Parkplatz zu servieren, oder man geht dahin, wo sie tatsächlich sitzen. Dirk Kreuter würde das wahrscheinlich als revolutionäre „Go-Where-The-People-Are-Strategie“ vermarkten und auf Bühnen herumbrüllen – dabei ist es einfach nur gesunder Menschenverstand.
9. Dokumentation statt inszenierter Werbung
Was dieses Video so besonders macht: Es ist keine inszenierte Werbekampagne mit professionellen Schauspielern, die sich gegenseitig von der tollen Work-Life-Balance vorschwärmen, während sie in perfekt ausgeleuchteten, aber völlig unrealistischen Büroräumen herumstehen.
Stattdessen haben wir hier echte Dokumentation – ein bisschen verwackelt, nicht perfekt geschnitten, mit authentischem Sound und echten Reaktionen. Das ist wie der Unterschied zwischen einem Hollywood-Film über eine Familie und dem echten Familienvideo vom Weihnachtsfest – es mag technisch nicht perfekt sein, aber die Emotionen sind echt.
Laut einer Studie der Content-Marketing-Plattform Semrush werden dokumentarische Inhalte als bis zu 300% glaubwürdiger wahrgenommen als offensichtliche Werbeformate. Während Andreas Baulig euch wahrscheinlich erklären würde, dass ihr unbedingt ein 5-köpfiges Produktionsteam und ein Script mit 17 Überarbeitungen braucht, hat der Weser Pflegedienst einfach die Kamera laufen lassen. Revolutionär einfach!
Natürlich braucht es auch hier ein gewisses Gespür für Momente und Dramaturgie beim Schnitt – aber der dokumentarische Ansatz ist so viel glaubwürdiger als jedes noch so perfekt inszenierte „authentische“ Recruiting-Video, bei dem alle Beteiligten genaue Anweisungen haben, wie sie „natürlich“ zu wirken haben.
10. Warum lange Verweildauer Gold wert ist
„Die Menschen sind durchschnittlich etwas länger als 2 Minuten drangeblieben“ – dieser scheinbar lapidare Satz im Video ist für jeden, der sich mit Online-Marketing auskennt, ein absoluter Hammer. Bei einem knapp 4-minütigen Video bedeutet das eine Haltezeit von über 50% – in einer Welt, in der die meisten Menschen nach 8 Sekunden wegklicken, wenn sie nicht sofort den Wert eines Contents erkennen.
Der YouTube-Algorithmus liebt genau diese Kennzahl. Videos mit langer Verweildauer werden bevorzugt ausgespielt, weil sie signalisieren: Hier bleibt jemand freiwillig – der Content muss also gut sein. Das erzeugt eine positive Feedback-Schleife: Mehr Views führen zu mehr Engagement, was zu noch mehr Views führt.
Raoul Plickat würde euch für diese Erkenntnis wahrscheinlich ein „Masterclass YouTube-Verweildauer-Hacking“ für 1.997 Euro verkaufen. Dabei ist das Geheimnis erschreckend simpel: Zeigt etwas, das Menschen wirklich interessiert, statt sie mit Marketingfloskeln zuzutexten.
Die lange Verweildauer bei diesem Video zeigt auch etwas anderes: Die Zuschauer haben eine emotionale Verbindung aufgebaut. Sie sind nicht nur aus Neugier geblieben, sondern weil sie mitfühlen, weil sie sich vorstellen können, Teil dieses Teams zu sein. Das ist wie der Unterschied zwischen einem Date, bei dem man höflich auf die Uhr schaut, und einem, bei dem man plötzlich feststellt, dass das Restaurant längst schließt – man hat die Zeit völlig vergessen.
11. Team-Zusammenhalt als Recruiting-Magnet
„In so einem Team mit so einem Zusammenhalt, wo man auch so zusammen Party macht, wow, da wäre ich auch gerne“ – dieser Satz bringt es auf den Punkt. In Zeiten, in denen Arbeit immer mehr ist als nur Geldverdienen, wird der Teamzusammenhalt zum entscheidenden Faktor bei der Arbeitgeberwahl.
Die Generation Z, die jetzt in den Arbeitsmarkt strömt, nennt laut einer aktuellen Studie des Bundesverbandes der Personalmanager „Teamatmosphäre“ als zweitwichtigstes Kriterium bei der Jobwahl – direkt nach dem Gehalt und noch vor flexiblen Arbeitszeiten. Das Video des Weser Pflegedienstes transportiert genau diesen Teamspirit in jeder einzelnen Sekunde.
Während Dirk Kreuter euch vermutlich erklären würde, dass ihr für besseres Recruiting unbedingt eure „Closer-Mentalität“ verbessern müsst, zeigt der Pflegedienst: Es geht nicht ums Verkaufen einer Stelle, sondern ums Zeigen einer Gemeinschaft. Menschen wollen zu Menschen gehören, die sie mögen – eine simple Wahrheit, die viele Recruiting-Experten irgendwie vergessen haben.
In einer Branche wie der Pflege, die bekanntermaßen unter extremem Fachkräftemangel leidet, ist dieser Zusammenhalt vielleicht das stärkste Argument überhaupt. Denn wer in einem unterstützenden Team arbeitet, kann auch die herausfordernden Aspekte des Jobs besser bewältigen.
12. Video-Emotionen als Fachkräfte-Köder
„Dieser Funke springt halt über zu den Zuschauern“ – eine simple Beobachtung, die den Kern jeder erfolgreichen Kommunikation beschreibt. Emotionen sind ansteckend, auch durch einen Bildschirm hindurch. Und genau diese emotionale Ansteckung macht das Video zu einem so wirkungsvollen Recruiting-Tool.
Neurologische Studien haben gezeigt, dass wir durch sogenannte „Spiegelneuronen“ die Emotionen anderer Menschen miterleben können. Wenn wir Menschen sehen, die sich freuen, jubeln und feiern, aktiviert das in unserem Gehirn ähnliche Bereiche, als würden wir selbst diese Emotionen erleben. Das erklärt, warum das Video trotz fehlenden persönlichen Bezugs zu den gezeigten Menschen so gut funktioniert.
Während Harald Schmidt vermutlich süffisant bemerken würde, dass die meisten Unternehmensvideos so emotional sind wie eine Betriebsanleitung für Steuererklärungen, hat der Weser Pflegedienst verstanden: Emotionen sind der Turbo für jede Botschaft. Sie bleiben hängen, wenn längst vergessen ist, welche Benefits in der Stellenanzeige standen.
Besonders clever: Das Video nutzt nicht irgendwelche Emotionen, sondern genau die, die für potenzielle Bewerber relevant sind – Zusammengehörigkeit, Wertschätzung, Freude und Stolz auf die gemeinsame Leistung. Das ist wie der perfekte Köder beim Angeln – er muss nicht dem Fischer schmecken, sondern dem Fisch.
Fazit: YouTube-Marketing ohne Marketing-Bullshit
Was können wir aus diesem Paradebeispiel lernen? Während die Marketing- und Vertriebswelt sich in immer komplexeren Strategien, Funnel-Systemen und Automation-Tools verliert, zeigt der Weser Pflegedienst, dass es manchmal einfach nur darum geht, echt zu sein und das zu zeigen, was man tatsächlich ist.
Kein Marketingguru dieser Welt kann echte Begeisterung ersetzen. Keine noch so ausgeklügelte Content-Strategie wirkt so überzeugend wie authentische Emotionen. Und keine 5-stellige Investition in LinkedIn-Ads erzielt die Wirkung, die ein ehrliches Video von Menschen hat, die einfach Spaß an dem haben, was sie tun.
Die Ironie ist fast schon köstlich: Während viele Unternehmen verzweifelt versuchen, durch künstliche „Authentizität“ zu punkten, hat der Weser Pflegedienst einfach einen Kameramann mitgeschickt, der das festhält, was ohnehin passiert. Keine Inszenierung, kein Script, keine „spontanen“ Testimonials nach Drehbuch.
Also, liebe HR-Verantwortliche und Marketing-Manager: Hört auf, euch von selbsternannten Gurus einreden zu lassen, dass ihr komplizierte Systeme, teure Workshops oder revolutionäre Strategien braucht. Fangt stattdessen an, das zu dokumentieren und zu teilen, was euch wirklich besonders macht. Eure Mitarbeitenden werden es euch danken – und die potenziellen neuen Teammitglieder werden es sehen. Und wer weiß? Vielleicht knackt ihr ja auch bald die 200.000-Views-Marke mit eurem nächsten Firmenevent.
So, und jetzt geht raus und macht einfach, statt euch den nächsten Marketing-Podcast anzuhören, in dem jemand komplizierte Begriffe für simple Wahrheiten erfindet!
Hashtags:
#EmployerBranding #YouTubeMarketing #Pflegebranche #AuthentischesMitarbeitervideo #Fachkräftegewinnung #TeamSpirit
Weiterführende Inhalte:
- „Wie erstelle ich ein authentisches Mitarbeitervideo ohne Hollywoodbudget?“
- „Die 5 größten Fehler beim Employer Branding in der Pflegebranche“
- „YouTube-SEO für Personalmarketing: So erreicht dein Video die richtigen Bewerber“
- „Vom Event zum Content: Wie du aus Firmenveranstaltungen virales Material machst“
- „Emotionen statt Fakten: Warum Storytelling im Recruiting wichtiger ist als Zahlen“